Bestenliste · Smartphone
Die beste Powerbank 2026: 6 Powerbanks für Handy, Laptop, iPhone und kleines Budget
Aktualisiert am 25. Oktober 2026
Kurze Antwort
Die beste Powerbank für die meisten ist die Anker Power Bank (20K, 87W) mit integriertem Kabel: Sie ist bei techtest.org der Allround-Tipp und kostet rund 40 Euro. Für Laptops nimmst du die Anker Prime 26K (AUTO BILD Note 1,3) oder günstiger die INIU BI-B64, fürs iPhone die flache UGREEN MagFlow Air. Klein und leicht ist die INIU P50, Preis-Tipp ist die Intenso HE20000 (AUTO BILD Note 1,4).
So haben wir ausgewählt
Für diese Bestenliste haben wir unabhängige Tests ausgewertet: die frei zugänglichen Informationen aus dem Powerbank-Test der Stiftung Warentest (24 Modelle, Januar 2026), die Bestenliste von AUTO BILD, die Messungen und die Bestenliste 2026 von techtest.org, den Test der UGREEN MagFlow Air von Macwelt sowie die Testübersichten von testsieger.de und testberichte.de. Dazu kommen Herstellerdaten. Berücksichtigt haben wir nur Modelle, die 2026 in Deutschland erhältlich sind, etwa bei Amazon.de. Wir haben die Powerbanks nicht selbst getestet. Die Einzelnoten der Stiftung Warentest sind kostenpflichtig, deshalb nennen wir sie nicht.
Worauf du achten solltest: nutzbare Kapazität statt mAh-Angabe
Die mAh-Zahl auf der Verpackung bezieht sich auf die Akkuzellen, nicht auf das, was bei deinem Handy ankommt. In den ausgewerteten Messungen kamen meist 75 bis 90 Prozent davon an. Die Stiftung Warentest maß bei kleinen Modellen 28,5 bis 35,8 Wh nutzbare Energie, bei großen 58,3 bis 69,9 Wh.
Worauf du achten solltest: Ladeleistung und Drosselung
Fürs Smartphone reichen 20 bis 30 Watt, für ein Laptop solltest du 65 bis 140 Watt per USB-C einplanen. Laut Stiftung Warentest halten viele Powerbanks die beworbene Maximalleistung nur kurz und drosseln dann. Achte auf Tests, die Dauerleistung messen.
Worauf du achten solltest: Größe und Gewicht
10.000-mAh-Modelle wiegen etwa 150 bis 230 Gramm und passen in die Hosentasche. 20.000 mAh bringen rund 420 bis 480 Gramm, Laptop-Powerbanks mit über 25.000 mAh fast 600 Gramm. Überleg dir, ob du sie täglich mitnimmst oder nur auf Reisen.
Worauf du achten solltest: Anschlüsse und Kabel
Mindestens ein USB-C-Anschluss mit Power Delivery sollte heute Standard sein. Ein eingebautes Kabel ist praktisch, weil du es nicht vergessen kannst. Willst du mehrere Geräte gleichzeitig laden, prüf, wie stark die Leistung dann pro Anschluss sinkt.
Worauf du achten solltest: kabellos und MagSafe
Magnetische Powerbanks halten am iPhone und laden ohne Kabel. Laut Stiftung Warentest geht dabei aber mehr Energie als Wärme verloren als per USB. Achte auf Qi2- oder Qi2.2-Zertifizierung, Qi2.2 schafft bis 25 Watt, Qi2 bis 15 Watt.
Worauf du achten solltest: Flugtauglichkeit
Für Flugreisen zählt die Wattstunden-Angabe. Bis 100 Wh darfst du eine Powerbank ohne Genehmigung ins Handgepäck nehmen, das entspricht etwa 27.000 mAh bei 3,7 Volt. Laptop-Powerbanks mit 99,75 oder 99,9 Wh liegen knapp darunter.
Häufige Fragen
Darf ich eine Powerbank mit ins Flugzeug nehmen?
Ja, aber nur im Handgepäck, im aufgegebenen Koffer sind Powerbanks verboten. Bis 100 Wh brauchst du keine Genehmigung, zwischen 100 und 160 Wh nur mit Zustimmung der Airline, über 160 Wh gar nicht. Pro Person sind meist höchstens zwei Powerbanks erlaubt. Prüf vor dem Flug die Regeln deiner Airline.
Darf ich die Powerbank im Flugzeug benutzen?
Das hängt von der Airline ab. Seit 27. März 2026 gelten ICAO-Regeln, nach denen du eine Powerbank nicht über USB-Anschlüsse oder Steckdosen am Sitz laden darfst. Bei der Lufthansa Group, also auch Eurowings, Swiss, Austrian und Brussels Airlines, ist die Nutzung an Bord seit 15. Januar 2026 ganz verboten. Die Powerbank muss am Körper, in der Sitztasche oder unter dem Sitz liegen, nicht im Gepäckfach.
Wie rechne ich mAh in Wattstunden um?
Teil die mAh-Zahl durch 1.000 und multiplizier sie mit der Nennspannung, meist 3,7 Volt. Eine 20.000-mAh-Powerbank hat also rund 74 Wh und liegt klar unter der Grenze von 100 Wh. Oft steht der Wh-Wert auch direkt auf dem Gehäuse.
Welche Powerbank ist Testsieger bei Stiftung Warentest?
Die Stiftung Warentest hat im Januar 2026 24 Powerbanks von 18 Anbietern geprüft, die Noten reichen von gut bis ausreichend. Welches Modell vorn liegt, steht nur im kostenpflichtigen Teil auf test.de, deshalb nennen wir es hier nicht. Frei zugänglich ist: Gute Geräte gibt es schon für unter 40 Euro, und bei den Sicherheitstests brannte oder explodierte keine Powerbank.
Wie lagere ich eine Powerbank richtig?
Lass sie nicht jahrelang ungenutzt liegen, sie entlädt sich langsam selbst und kann dabei Schaden nehmen. Die Stiftung Warentest rät, sie zwischendurch nachzuladen. Leg sie nicht in die pralle Sonne, und eingebaute Solarzellen sind laut Warentest zu klein, um sie sinnvoll zu laden.